Viele Talente auf der Bühne

Musical-AG zeigt „Coco Superstar“

Rund eineinhalb Jahre haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben für den großen Tag geübt – dann war es endlich soweit und sie standen in der Aula mit dem Musical "Coco Superstar" auf der Bühne. Geleitet wurde das Projekt von den Lehrern Roman Jung (musikalische Leitung) und Anne Hütter (Regie).

„Wir wollen den Kindern eine Bühne bieten für ihre Talente“, erklärt Katrin Molter, stellvertretende Schulleiterin. „Es geht darum, auch außerhalb des Unterrichts positive Erfahrungen zu ermöglichen.“ Was kann ich, wer bin ich – solche großen Fragen wurden auch im Musical angesprochen. Während eine notenversessene Lehrerin den Backstage-Pass an den Schüler mit den besten Zensuren vergeben will, fragen die Kinder auf der Bühne ganz nachdenklich: „Gibt es für dich nur Schule? Geht es nur um Noten?“ und sie fordern: „Ich entscheide für mich!“.

So viel Selbstbewusstsein wie die Figuren im Musical zeigten die Schüler auch auf der Bühne. Das ist ganz im Sinne des Bildungsansatzes unserer Schule: Wer auf der Bühne sein Können zeigt – egal in welchem Bereich – der erfährt Wertschätzung, wird in seiner Persönlichkeit gestärkt. „Jeder kann etwas Besonderes“, betont Didaktikleiter Thorsten Gand. Und dieses Können zu zeigen, trägt bei vielen Kindern zu einer veränderten Haltung gegenüber Schule insgesamt bei und motiviert sie, ihr Leistungsvermögen auch in anderen Bereichen auszuschöpfen.

Während der Aufführung von „Coco Superstar“ zeigten nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Musical-AG ihr Können. Im Verborgenen aktiv waren die Schüler der Tontechnik-AG. Sie sorgten routiniert dafür, dass die Licht- und Toneffekte passten – ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Vorstellung. Großer Applaus belohnte alle Beteiligten am Ende für ihre Arbeit und ihren Mut.

Trommeln und Rücksichtnahme lernen

Interkulturelle Begegnung mit Dede Mazietele

 

Rücksicht nehmen, aufeinander hören, Regeln einhalten, anderen Menschen mit Offenheit und Toleranz begegnen – darum ging es bei den Trommelworkshops mit Dede Mazietele, die die fünften Klassen der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule gerade erlebt haben. Schon seit vielen Jahren  ist das Projekt „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Schule. Dabei gibt Dede Mazietele nicht nur theoretisch Informationen; sondern um insbesondere die Fähigkeit  zur Empathie zu schulen, arbeitet er auch praktisch mit den Kindern, indem er gemeinsam mit den Jugendlichen afrikanische Musik macht.

„Dede Mazietele ist ein Mann, der eine Haltung von Toleranz, Respekt und Wertschätzung vorlebt“, betont Thorsten Gand, Didaktikleiter unserer Schule. Der Musiker setzt auf die natürliche Neugier der Kinder, die im Workshop schnell beginnen, ihm fasziniert Fragen zu seiner Person, zum Kongo und zu Afrika zu stellen. Bei der Begegnung lernen sie authentisch, wie Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Hautfarben gut zusammenleben können. Die Förderung von Aufgeschlossenheit und Weltoffenheit  ist unserer Schule wichtig. „Es geht uns darum, interkulturelle Kompetenzen zu fördern, eine Schulkultur von Toleranz und Wertschätzung  zu stärken“, erklärt Didaktikleiter Gand.

Dede, wie er von den Kindern genannt wird, bringt kniehohe afrikanische Djembe-Trommeln mit, auf denen die Schülerinnen und Schüler lernen, im gleichen Takt miteinander zu musizieren. Er singt Lieder mit den Kindern, lehrt sie beim Musikmachen gleichzeitig viel über Rücksichtnahme und gutes Zusammenleben. „Es geht nicht nur um Trommeln“, erklärt der Musiker. „Nur, wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen, uns an Regeln halten und zusammenarbeiten kann am Ende ein gutes Ergebnis stehen. Beim Üben mit den Trommeln merken die Kinder das sofort.“

Schon Anfang des kommenden Jahres wird Dede wieder an unserer Schule sein – dann, um Projekte mit älteren Schülern durchzuführen.

 

 

 

Erntedankgottesdienst

Geht der Samen auf?

Am Donnerstag, 06.10.2016, feierte die Klassenstufe 5 in der Hugenottenkirche in Ludweiler ihren Erntedankgottesdienst unter der Leitung von Hr. Pfarrer Storb von der katholischen Gemeinde und Herrn Pfarrer Puschke von der evangelischen Gemeinde. Die Schülerinnnen und Schüler machten sich in den Religions- und Ethikstunden Gedanken zum Thema "Du deckst mir den Tisch" und gestalteten anschauliche Beiträge, die sie mit viel Engagement präsentierten.

Zum Schluss des Gottesdienstes bekam jede Schülerin und jeder Schüler eine Blumenzwiebel als symbolisches Geschenk, diese Zwiebeln wurden dann im Schulgarten gepflanzt.

Die neuen 5er

Schulstart

Gelungener Start für 106 Schülerinnen und Schüler an der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule im Warndt

Mit 105 Schülerinnen und Schülern startete die Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule ins neue Schuljahr und zwar aufgeteilt in zwei Ganztagsklassen und zwei Halbtagsklassen. Den Übergang von der Grundschule auf die Gemeinschaftsschule haben die Kinder nach den ersten Unterrichtstagen bestens gemeistert. Dazu beigetragen haben sicherlich auch ihre Tutorinnen und Tutoren.

Die ersten drei Schultage wurden als Projekttage gestaltet, um den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu erleichtern. Die Fünftklässler erkundeten die neue Umgebung und lernten sich und ihre Klassenlehrern kennen. Begeistert waren die Kinder vom Fachunterricht mit ihren Fachlehrkräften am Donnerstag und Freitag, als auch die neuen Bücher zum Einsatz kamen.

Die Tutoren haben sich zum Ziel gesetzt, der Einzigartigkeit eines jeden Kindes gerecht zu werden und die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern.