Was denken heutige Kinder, wenn sie das Wort „Gott“ hören? Von welchen Vorstellungen gehen wir aus, wenn wir als Religionslehrende mit den jungen Menschen an dieser großen Frage weiter kommen möchten?
Fünftklässler unserer Schule haben mit Legematerial Bilder gelegt zu der Überschrift „Ich und Gott“. Hier sind einige Legebilder und einige Schüleräußerungen:
So haben Fünfklässler:innen ihre Legebilder den Mitschüler:innen erklärt:
- „Ich habe Gott mal ans Ende gelegt, weil ich ihm nur so 50% vertraue. Rosa und Lila hab ich gewählt, weil das meine Lieblingsfarben sind. Gott ist ja was Gutes, deshalb.“
- „Manchmal schaue ich in den Himmel und „sehe“ Gott und höre, wie er zu mir sagt: „Sei mutig!“
- „Wenn ich die Hilfe von Gott brauche, ist er nicht da. Gott ist auch nicht das, was ich brauche.“
- „Ich habe Gott in die Mitte gelegt, weil er mir geholfen hat, etwas Schweres zu vergessen.“
- „Gott ist um mich rum und in mir drin.“
- „Bei mir ist Gott weit weg, weil ich keine Binding zu ihm habe. Ich bin das blaue Tuch und Gott ist nicht da. Ich glaube nicht, dass jemand die Welt kontrolliert.“
- „Ich habe auch einen Engel, der mich beschützt, den schickt mir vielleicht Gott.“





